Samstag, 4. Juli 2015

Stoffwechsel - Mein Stoff


Nun komme ich heute auch endlich mal dazu, euch den Stoff zu zeigen, den ich schon vor einiger Zeit von meiner Stoffpatin zugeschickt bekommen habe.
Mittlerweile verspüre ich ein leicht schlechtes Gewissen, weil ich beinahe bis zur letzten Minute damit gewartet habe, diesen Post zu schreiben.
Wahrscheinlich arbeite ich unter Stress am besten und zwar dann, wenn eigentlich schon alles zu spät ist und längst keine Zeit mehr vorhanden. Oder ich bin einfach total unorganisiert, könnte natürlich auch sein. Ich würde aber die erste Variante bevorzugen, hört sich irgendwie interessanter an.
Die Wahrheit kenne nur ich.
So wird das im Übrigen auch mit dem Umsetzen von Stoff zu Kleid werden: stressig, auf die letzte Minute -- ich sage es nur schon mal, damit sich keiner wundert, ich auch nicht. Weil ich nämlich schon ab Anfang nächster Woche Deutschland den Rücken kehre um zunächst einen kleinen Trip mit meinem Mann nach NY unternehme und direkt im Anschluss der Familienurlaub ansteht, bin ich erst Mitte August wieder zu Hause. Ja, ich weiß, da möchte man nicht tauschen. Hihi.
Ein großer Wehrmutstropfen ist allerdings, dass ich das zukünftige Kleidungsstück nicht mit in den Urlaub nehmen kann. Weil ich vorher noch ein bisschen arbeiten muss, werde ich nicht mehr zum Nähen kommen.

Aber jetzt genug gefaselt (sorry dafür, muss an der Hitze liegen) und zu den wirklich wichtigen Dingen:

Der Stoff:
Mit  ihrer Wahl hat meine Stoffpatin sich für einen wirklich schönen Stoff entschieden. Und zwar handelt es sich her um einen hellblauen Leinenstoff mit einem Anteil Viscose. Da ich selten genau weiß, woraus ein Stoff besteht, wenn es nicht gerade dran steht, bin ich ihr sehr dankbar, dass sie mir einen entsprechenden Vermerk dazu mitgeschickt hat. Eine wirklich gute Idee, denn sonst könnte ich nur raten. Die Farbe ist perfekt und auch das leicht dezente Federmuster finde ich sehr schick.
Ich würde sagen, sie hat meinen Geeschmack zu 100% getroffen.




Außerdem liebe ich die Karte, die so wunderschöne Details besitzt, die jedes Nähnerdherz höher schlagen lässt. Die bekommt einen Ehrenplatz.



Für einen Schnitt habe ich mich ganz spontan entschieden. Einen neu aufgelegten Vintage-Schnitt von Butterick mit Jäckchen. Allerdings habe ich so meine Probleme mit Neckholder-Kleidern und da überlege ich mir eventuell noch eine andere Lösung
Bisher habe ich nicht den passenden Stoff dafür gehabt, aber ich denke mit diesem könnte das gut klappen.



Mein herzlicher Dank gilt der Stoffpatin, bei der ich nicht die geringste Ahnung habe, um wen es sich handeln könnte. Und weil ich es nicht besonders mag, irgendwelche Vermutungen zu äußern und mich dann zu irren (weil es peinlich ist), sehe ich mal davon ab. Aber eigentlich hab ich noch nicht einmal eine Vermutung, von daher ...

Danke auch den Organisatorinen dieser tollen Aktion Frau Siebenhundertsachen und Lotti. Der Stoffwechsel ist eine ganz tolle Sache.






Sonntag, 17. Mai 2015

Stoffwechsel - Mein Nähsteckbrief





Dieses Jahr darf ich mich auch in die Riege der Stoffwechslerinnen einreihen. Organisiert wird es von Frau Siebenhundertsachen und Lotti.
Ich freue mich!


Was nähst du am liebsten für dich?

Das ist leicht und kann ich mit einem Wort beantworten: Kleider! und zwar fast ausschließlich.


Hast du dir für diese Frühjahrs/Sommersaison Pläne gemacht, etwas bestimmtes vorgenommen? Was wirst du wohl als nächstes nähen wollen?

Pläne habe ich keine konkreten, ich habe vor, noch einige leichte Kleider für den Sommer (Urlaub) zu nähen und ansonsten liegen hier auch immer noch Schnitte, die ich unbedingt noch ausprobieren möchte.


Die Glaubensfrage: Webstoff oder Jersey? Oder doch beides?

Ganz klar Webstoff! Zwar gefallen mir immer wieder auch die Jerseykleider anderer Damen und ich möchte dann sehr gerne auch welche haben, doch die wenigen die ich tatsächlich besitze, ziehe ich sehr selten an. Mir gefällt das Tragegefühl bei einem Webstoffkleid einfach viel besser.


Was sind deine Lieblingsfarben, welche stehen dir gut? Welche stehen dir gar nicht?

Ich mag den Sommer und ich bin der Sommer - farbentechnisch.
Zur Zeit bevorzuge ich alle Blautöne, von hell bis dunkel. Ich mag rot, aber ausschließlich blaustichiges und manchmal bin ich ein Mädchen und greife sogar zu Rosatönen.


Welche Muster magst du? Groß oder klein? Blumen, Streifen, Punkte?
Oder sind Muster vielleicht gar nicht so deins?

Ich mag Blumenmuster, große Blumen, kleine Blumen, Streublumen, ein paar davon und auch ganz viele auf dem Kleid verteilt. Außerdem mag ich Punkte sehr gerne.
Seltsamerweise mag ich auch sehr gerne Unistoffe, doch leider finden sich sehr wenig unifarbene Kleider in meinem Schrank.


Was sind die Kleidungsstücke, die dir (in letzter Zeit) in deinen Augen am besten gelungen sind? Sind welche dabei, die du vor allem wegen des Stoffes magst?

Tatsächlich habe ich noch nicht alle Kleider der letzten Zeit verbloggt, auch wenn ich gar nicht so sonderlich viel genäht habe, aber eins meiner Favoriten ist immer noch (ich weiß laaaangweilig) Butterick 5951. Das blaue Modell ist aus einem Crepe, den ich so mag, weil er so schön fällt und sich so hochwertig anfühlt, da es ein etwas schwererer Stoff ist.
Das geblümte Kleid ist aus einem leichten Flatterstoff und ich mag es auch genau deshalb.





Wie viel Stoff verbrauchst du ca. für einen Rock, ein Oberteil, ein Kleid? Welche Mindestmenge benötigst du für die Verarbeitung? Oder hast du sogar ein Maximalmaß für Stoff?

Für einen Rock schätze ich mal eine Stoffemenge von mindestens 1,50 m.
Ein Oberteil, sprich eine Bluse braucht wohl zwischen 1,50 m und 2,00 m.
Für ein Kleid veranschlage ich meistens eine Menge von 3,00 m mindestens. Selten kaufe ich weniger.


Gibt es sonst noch etwas, das sich als Näh-/Stofftyp in deinen Augen ausmacht?

Ich mag Farben. Selten zieht es mich zu den gedeckten Grau- oder Schwarztönen. Ich kaufe einen Stoff, wenn er mir gefällt, ohne sofort immer direkt zu wissen, was einmal daraus werden soll. Das hat leider dazu geführt, dass ich mittlerweile ein recht unübersichtliches Stofflager angehäuft habe. Vorrangig findet man dort tatsächlich geblümte Stoffe in Rottönen, Türkis- und Blautönen und auch Beerentöne. Bei einigen muss ich schon stark überlegen, ob ich das überhaupt tragen kann, oder ob ich damit lieber meine kleine Tochter benähen sollte.






Mittwoch, 4. Februar 2015

Me Made Mittwoch - Alte Liebe rostet nicht oder das Annäherungserinnerungskleid




Guten Morgen an diesem knackigen Wintertag. Hier ist immer noch alles weiß.
Ich freue mich, nach langer Pause auch endlich mal wieder dabei zu sein.

Mit dem Kleid habe ich nicht wirklich was neues vorzuweisen, zumindest was den Schnitt angeht, denn der wurde von mir nun schon zum ... fünften ... sechsten Mal genäht.
Allerdings hab ich auf der Annäherung in Bielefeld mal wieder gesehen, wie toll der wirklich ist. Anja (die jetzt unbedingt mal einen Blog braucht) nähte eine wunderbare Version davon und sofort wollte ich auch wieder loslegen. Dafür musste dann auch direkt der wunderschöne, bei Marc Aurel für wenige Euros erstandene Stoff herhalten. Ich bin immer noch ganz begeistert, wie toll der sich verarbeiten ließ, vom Tragekomfort mal ganz zu schweigen. Ich habe keine Ahnung, was genau das ist, elastisch ist er, das kann ich sagen und je nach Lichteinfall changiert der in grün blau.

Wie bei allen anderen Versionen auch, habe ich das Kleid komplett gefüttert und hier auf Ärmel verzichtet, da mir das zu viel gewesen wäre, außerdem habe ich festgestellt, dass ich es angenehmer finde, bei Bedarf lieber mal ein Strickjäckchen überzustreifen.







Am Wochenende wurde das Kleid auch direkt ausgeführt, als ich bei einem Geburtstagsbrunch auf andere Nähnerds stieß. Es war ein wirklich schöner Tag, bei dem dann auch direkt allerhand erfreulicher Nähnerdpläne geschmiedet wurden..

Ach ja, der Schnitt ist Butterick 5951


Und da wäre dann auch das bei diesen Temperaturen unerlässliche Strickjäckchen.




Hier noch einen Blick auf den Stoff:






Auf dem MeMadeMittwoch Blog gibt es noch viel mehr Selbstgenähtes zu bewundern.

Montag, 26. Januar 2015

Arya


Das noch recht neue Schnittmuster von machwerke hat mich schon seit längerer Zeit immer mal wieder angelacht, aber Taschen nähe ich an sich ja nicht so gerne. Daher habe ich mich erstmal nur aufs Beobachten verlegt und mir einige Varianten angesehen. Auch die anfänglichen Zweifel bezüglich des diagonalen Reißverschlusses wurden bald ausgeräumt.
Nun ist das mit dem NfA ja so immer eine Sache. Mache ich ab und zu ganz gerne, wenn ich das Gefühl habe, es wird auch geschätzt. Also habe ich Weihnachten zum Anlass genommen um zwei ganz lieben Freundinnen so eine Tasche zu nähen, in der Hoffnung, sie würden auch gefallen.

Die Stoffsuche ging los und ich habe stundenlang gestöbert und gesucht, um die für mein Empfinden perfekte Farb-Stoff-Kominationen für die zu Beschenkenden zusammenzustellen. Das war ein Abenteuer für mich als gelegentliche Taschennäherin, denn das ist was ganz anderes, als ein Kleid zusammenzuschustern.

Schließlich ist es mir gelungen.
Für die eine Freundin durften es keinesfalls Griffe aus Echtleder sein, dafür möglichst bunt, hab ich mir so gedacht, mit dem bevorzugten Motiv. Ich gebe zu, damit habe ich was gewagt, weil das ja nun wirklich Geschmackssache ist. Ich denke und finde aber, zu ihr passt sie perfekt.







Die zweite Arya sollte möglichst unbunt sein, keinesfalls Einhörner in lila beinhalten, sondern vorrangig in einem fröhlichen braun oder schwarz daherkommen. Dafür durfte ich hier die Echtleder-Taschengriffe verwenden. Beim Futter konnte ich mich dann doch nicht bremsen, ich hoffe, das wurde mir verziehen, denn da habe ich dann doch ein bisschen Farbe eingebaut.






Leider besitze ich jetzt noch immer keine eigene Version dieser wirklich schönen Tasche, aber ich nehme mir auf jeden Fall vor, spätestens bis nächstes Weihnachten auch eine für mich genäht zu haben.


Dienstag, 20. Januar 2015

#anNÄHerung





So richtig weiß ich gar nicht wie ich diesen Post beginnen soll. Viel zu frisch sind noch die ganzen Eindrücke, die ich von dem Ereignis an diesem Wochenende gewonnen habe, welches mit Sicherheit eines der Highlights des diesjährigen Jahres bleiben wird.

Freitag ging es los, glücklicherweise schon morgens, so brauchte ich nicht so lange warten. Koffer und Maschine standen bereit als mich die wunderbaren Kölnerinnen SusiKarin und die Blog-lose, aber eine meiner liebsten und fachlich kompetenten Mitnäherin und Kommentatorin ever, Bele zu Hause abholten.


Bereits während der Fahrt war die Vorfreude deutlich spürbar und wir kamen auch gut durch, sodass wir den ersten Zwischenstopp in Verl zeitig einlegen konnten. Was soll ich sagen, erstmal losgelegt, waren wir beim Stoffe kaufen bei Marc Aurel kaum noch zu stoppen und etliche Meter gingen über den Schneidetisch und in unsere Tüten. Eventuelle Bedenken über mangelnden Platz im Auto, der sich einstellen könnte, wischten wir beiseite, schließlich kann man sich zur Not ja auch noch drauf setzen. Für uns auf jeden Fall kein Grund, auch nur einen gewählten Meter zurückzulassen.
Glücklich, aber um etliche Euros ärmer ging die Fahrt dann weiter in die Jugendherberge nach Bielefeld. 
Zimmer beziehen lief so nebenbei, war auch völlig uninteressant. Wichtig war der Nähplatz, dort wo wir die meiste Zeit dieses Wochenendes verbracht haben.

(Man beachte die Uhrzeit auf dem Foto, und das war nicht tagsüber)



Es war schön viele bekannte und auch einige wenige neue Gesichter zu sehen. Ich habe unheimlich viele Inspirationen mitnehmen können, die hoffentlich dafür sorgen, mich mal wieder öfter an die Nähmaschine zu setzen.

Die geniale Idee wurde aufgegriffen, dass jeder Teilnehmer einen Steckbrief mit den Nähplänen vorbereit. Alle zusammen wurden sie an einer Pinnwand gesammelt, wo man jederzeit nach Lust und Laune stöbern und sich "ein Bild" machen konnte.



Meine Projekte des Nähnerdwochenendes.
Die zeige ich dann nochmal ausführlicher.



Durch eine Leihgabe tun sich neue Nähpläne auf.



Genau wie letztes Jahr war es für mich absolut faszinierend, dass man so keinerlei Berührungsängste hatte. Wenn Fragen aufgetaucht sind, war immer jemand da, der einem mit Rat und Tat zur Seite stand. Und wenn es auch noch so abgedroschen klingen mag, es war total harmonisch und einfach nur wahnsinnig toll. Sicher gibt es nicht allzu viele Veranstaltungen dieser Art, aber das Organisationsteam hat auch in diesem Jahr wieder etwas Außergewöhnliches auf die Beine gestellt Und wenn ich mich jetzt so durch die Beiträge der anderen anNÄHerungsteilnehmer lese, merke ich, dass ich leicht wehmütig werde, aber auch extrem glücklich und stolz, dabei gewesen zu sein.
Irgendjemand hat festgestellt, dass wir das tollste Hobby überhaupt haben und dem kann ich nur mit ganzem Herzen zustimmen.

Weitere Beiträge werden bei MamaMachtSachen gesammelt.



Mittwoch, 14. Mai 2014

Me Made Mittwoch - 14.05.2014 - McCalls 4769



Ich wünsche einen schönen Guten Morgen und reihe mich heute, nachdem ich gestern gefroren habe, wie im tiefsten Herbst, mit einem Frühlingskleidchen in die MMM-Riege ein.






Beinahe wäre dieses Kleid schon in der Tonne gelandet, bevor es halbwegs fertig war.
Nicht, dass ich es nicht schon genäht hätte, hüstelhüstel, handelt es sich hier bei dem, nun ja, schon das eine oder andere Mal genähte McCalls 4769, aber was soll ich sagen, ich liebe diesen Schnitt.  
Der Stoff erwies sich leider als nicht so ganz passend für diesen Schnitt, denn ich hatte diesen echt schönen (ich denke) Baumwollsatin, ein wenig elastisch und sehr leicht. 
An der Knopfleiste zog sich der dann so auseinander, das war nicht schön und auf keinen Fall tragbar.
Hat mir echt leid getan um den Stoff.
Allerdings ist mir dann die Idee gekommen, die Knopfleiste einfach zuzunähen und damit natürlich auch einen seitlichen Reißverschluss einzunähen. Also vorne zugenäht, linke Seite aufgetrennt, Reißverschluß rein - das war übrigens nicht so lustig, weil sich da ja eine Tasche befindet, aber das hat dann letztendlich zum Glück ganz gut geklappt.

















Zum MMM geht es hier entlang. Dort präsentiert unter anderem Wiebke heute ein wunderschönes "Reste-Lieblingskleid".




Freitag, 4. April 2014

Mein März


Eins der ersten Dinge die mir für meinen persönlichen Monat März einfallen, wäre, dass ich so gut wie nicht gebloggt habe und das muss sich ändern. Schnell! Ich habe allerdings eine gute wenn auch traurige Entschuldigung dafür, denn leider musste ich Abschied nehmen von meinem Laptop, unwiderbringlich verloren der Gute und wird schwer vermisst, doch leider war keine Rettung mehr möglich. So einen äußerst wichtigen täglichen Begleiter kann man natürlich nicht so schnell und eiskalt durch einen neuen ersetzen (zumal das ja nun auch nicht ganz billig ist), darum muss da erstmal gründlich recherchiert werden, wer denn da demnächst wieder bei uns einzieht und mir die unbegrenzten Möglichkeiten des Internets wieder bringt.

Wieso kommen diese ganzen Kostenpunkte eigentlich immer alle auf einmal,  Auto, Urlaub, und über Nacht ist scheinbar die komplette Garderobe beider Töchter eingelaufen. So viel Kinderkleidung kann und vor allem will ich gar nicht nähen. Glücklicherweise konnte wenigstens die Waschmaschine von meinem Mann für quasi Null Euro repariert werden. Ist schon ein ganz schöner Unterschied, wenn man bedenkt, daß der Halsabschneider von Verkäufer für Haushaltsgeräte hier um die Ecke uns gleich 300 Euro dafür abknöpfen wollte, oder halt direkt eine neue Waschmaschine verkaufen. DA war ich auf jeden Fall zum allerletzten Mal.

Letzte Woche habe ich sechs Bücherregale aufgebaut, weil die, die schon vorhanden waren, zum Teil als Stoffregale umfunktioniert werden mussten (da hätte ich mir ja gleich Stoffregale kaufen können!). So langsam geht mir ernsthaft der Platz aus. 

Ich habe ganz viel Suits geguckt! I love it! Männer in Anzügen sind doch nicht so übel. Wer sich aber nähinspirationstechnisch viel verspricht, wird nicht unbedingt auf seine Kosten kommen, obwohl Jessica dort wirklich schicke Kleider trägt!

Ein paar Tage habe ich mit meinem Mann in Kiel und Umgebung verbracht. Na ja, er hat gearbeitet und ich ... nicht! Aber wir haben schöne Spaziergänge gemacht und sind schön essen gegangen, ganz ohne Kinder! Und weil wirklich jeder fragt: nein, ich war nicht shoppen! Das mache ich nur, wenn es sich gar nicht vemeiden lässt.






Wir haben auch in diesem Jahr wieder einen langjährigen Bewohner unseres Gartens wieder getroffen. Die mittlerweile recht betagte Weinbergschnecke hat sich hier "häuslich" niedergelassen und kriecht in regelmäßigen Abständen über unsere Terrasse, oder wird von einem der Kinder in den Büschen erspäht. Und - es ist wirklich jedesmal und jedes Jahr wieder die gleiche.







Nähpläne habe ich auch ... irgendwie, nur hapert es da gerade etwas an der Umsetzung. Außerdem muss ich jetzt langsam mal das lang versprochene Drehkleid für meine kleine Tochter fertig nähen und ich darf ein Babykleid mit richtig viel Tüddelü und Chichi nähen. Da bin ich selber mal gespannt.

Der Kirschbaum blüht. 





Der Apfelbaum auch. Frühling ist visuell betrachtet auf jeden Fall die schönste Jahreszeit.



Widmen möchte ich diesen Blogpost meinem (fast) fünfzehnjährigen Sohn, der da einige innere Kämpfe auszufechten hatte, um seiner Mutter den über alles geliebten Laptop wenigstens kurzzeitig zur Verfügung zu stellen. Natürlich ist mir bewusst, dass Jugendliche in dem Alter nicht komplett lebensfähig sind ohne das Teil. Ich fühle mit ihm!!!