Sonntag, 16. November 2014

Weihnachtskleid Sew-Along 2014 - Teil 1



Angesichts dessen, dass aufgrund längerer (unglaublich langer) Abwesenheit auf meinem Blog einiges eingestaubt ist, ist so ein Frühjahrsputz im Herbst und bald schon Winter vielleicht etwas ungewöhnlich, aber sicher nicht unbedingt das Schlechteste.

Ja, ich gebe zu, dazu nutze ich ganz schamlos den diesjährigen Weihnachtskleid Sew-Along, weil er mir in der Vergangenheit auch immer noch der Liebste von allen war. Wenn ich hier keine Nähinspiration finde, wo bitte dann?
Dieses Jahr richten Dodo und Frau Kirsche dieses festliche Ereignis aus.

Wo sonst trifft man sonst auf eine so hohe Anzahl Stoff- und Schnittideen, und das noch auf so hohem Niveau, wie in dieser geselligen vorweihnachtlichen Runde von mir im hohen Maße geschätzter Mitnäherinnen?

Deshalb freue ich mich und bin auch ein bisschen aufgeregt, weil ich so aus der Übung bin zu bloggen.

Nun denn, mein Beitrag zum heutigen ersten Treffen:




"Ich bin 1a vorbereitet und habe schon zusammengesucht."

Na ja, pffft, zusammengesucht habe ich schon was, allerdings nicht das was wohl eigentlich wünschenswert wäre, und noch weniger nützlich, wenn ich heute anfangen wollte zu nähen.

Vorhanden sind schon Schuhe (die ich eigentlich nicht kaufen wollte, aber musste - ein Zwang), Strümpfe und sogar der Nagellack. Das lässt vielleicht einen Trend erkennen, denn ich habe so eine Vision von einem dunkelblauen Samtkleid. Der verfolgt mich schon seit dem letzten Jahr, als mir gefühlte unzählige Samtkleider begegneten. Schön dramatisch und festlich, und auf keinem Fall zu einem anderen Ereignis tragbar, als mindestens zum Weihnachtsfest.


"Weihnachten? Ist nicht noch Sommer?"

Vom Sommer habe ich mich gedanklich längst verabschiedet und auch der Herbst ist gerade ziemlich winterlich, zumindest seitdem die dicken Jacken und Stiefel in meiner Garderobe wieder Einzug gehalten haben. Daher habe ich überhaupt keine Probleme damit, jetzt schon an Winterkleider zu denken. Das Zauberwort heißt jetzt nur noch "nähen". 


"Schnitt da, aber kein Stoff oder andersrum?"

Welcher Schnitt es werden soll, ist mir noch vollkommen unklar, sollte aber meinem gewohnten Beuteschema entsprechen, also irgendwas vintage-iges, und am liebsten zwischen 40ern und 60ern. Beim Stoff kann ich wenigstens schon den oben genannten Samt benennen, zumindest aber einen Stoff in dieser Farbe.

Deshalb tritt bei mir wohl der nächste Punkt der Tagesordnung in Kraft, und zwar

"Ich such nach Inspiration und guck mal, was die anderen machen."

Ich verlasse mich da echt auf euch!


Zu guter Letzt die Rückblende meiner Weihnachtskleider





Viele Weihnachtskleidinspirationen gibt es hier.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Me Made Mittwoch - 14.05.2014 - McCalls 4769



Ich wünsche einen schönen Guten Morgen und reihe mich heute, nachdem ich gestern gefroren habe, wie im tiefsten Herbst, mit einem Frühlingskleidchen in die MMM-Riege ein.






Beinahe wäre dieses Kleid schon in der Tonne gelandet, bevor es halbwegs fertig war.
Nicht, dass ich es nicht schon genäht hätte, hüstelhüstel, handelt es sich hier bei dem, nun ja, schon das eine oder andere Mal genähte McCalls 4769, aber was soll ich sagen, ich liebe diesen Schnitt.  
Der Stoff erwies sich leider als nicht so ganz passend für diesen Schnitt, denn ich hatte diesen echt schönen (ich denke) Baumwollsatin, ein wenig elastisch und sehr leicht. 
An der Knopfleiste zog sich der dann so auseinander, das war nicht schön und auf keinen Fall tragbar.
Hat mir echt leid getan um den Stoff.
Allerdings ist mir dann die Idee gekommen, die Knopfleiste einfach zuzunähen und damit natürlich auch einen seitlichen Reißverschluss einzunähen. Also vorne zugenäht, linke Seite aufgetrennt, Reißverschluß rein - das war übrigens nicht so lustig, weil sich da ja eine Tasche befindet, aber das hat dann letztendlich zum Glück ganz gut geklappt.

















Zum MMM geht es hier entlang. Dort präsentiert unter anderem Wiebke heute ein wunderschönes "Reste-Lieblingskleid".




Freitag, 4. April 2014

Mein März


Eins der ersten Dinge die mir für meinen persönlichen Monat März einfallen, wäre, dass ich so gut wie nicht gebloggt habe und das muss sich ändern. Schnell! Ich habe allerdings eine gute wenn auch traurige Entschuldigung dafür, denn leider musste ich Abschied nehmen von meinem Laptop, unwiderbringlich verloren der Gute und wird schwer vermisst, doch leider war keine Rettung mehr möglich. So einen äußerst wichtigen täglichen Begleiter kann man natürlich nicht so schnell und eiskalt durch einen neuen ersetzen (zumal das ja nun auch nicht ganz billig ist), darum muss da erstmal gründlich recherchiert werden, wer denn da demnächst wieder bei uns einzieht und mir die unbegrenzten Möglichkeiten des Internets wieder bringt.

Wieso kommen diese ganzen Kostenpunkte eigentlich immer alle auf einmal,  Auto, Urlaub, und über Nacht ist scheinbar die komplette Garderobe beider Töchter eingelaufen. So viel Kinderkleidung kann und vor allem will ich gar nicht nähen. Glücklicherweise konnte wenigstens die Waschmaschine von meinem Mann für quasi Null Euro repariert werden. Ist schon ein ganz schöner Unterschied, wenn man bedenkt, daß der Halsabschneider von Verkäufer für Haushaltsgeräte hier um die Ecke uns gleich 300 Euro dafür abknöpfen wollte, oder halt direkt eine neue Waschmaschine verkaufen. DA war ich auf jeden Fall zum allerletzten Mal.

Letzte Woche habe ich sechs Bücherregale aufgebaut, weil die, die schon vorhanden waren, zum Teil als Stoffregale umfunktioniert werden mussten (da hätte ich mir ja gleich Stoffregale kaufen können!). So langsam geht mir ernsthaft der Platz aus. 

Ich habe ganz viel Suits geguckt! I love it! Männer in Anzügen sind doch nicht so übel. Wer sich aber nähinspirationstechnisch viel verspricht, wird nicht unbedingt auf seine Kosten kommen, obwohl Jessica dort wirklich schicke Kleider trägt!

Ein paar Tage habe ich mit meinem Mann in Kiel und Umgebung verbracht. Na ja, er hat gearbeitet und ich ... nicht! Aber wir haben schöne Spaziergänge gemacht und sind schön essen gegangen, ganz ohne Kinder! Und weil wirklich jeder fragt: nein, ich war nicht shoppen! Das mache ich nur, wenn es sich gar nicht vemeiden lässt.






Wir haben auch in diesem Jahr wieder einen langjährigen Bewohner unseres Gartens wieder getroffen. Die mittlerweile recht betagte Weinbergschnecke hat sich hier "häuslich" niedergelassen und kriecht in regelmäßigen Abständen über unsere Terrasse, oder wird von einem der Kinder in den Büschen erspäht. Und - es ist wirklich jedesmal und jedes Jahr wieder die gleiche.







Nähpläne habe ich auch ... irgendwie, nur hapert es da gerade etwas an der Umsetzung. Außerdem muss ich jetzt langsam mal das lang versprochene Drehkleid für meine kleine Tochter fertig nähen und ich darf ein Babykleid mit richtig viel Tüddelü und Chichi nähen. Da bin ich selber mal gespannt.

Der Kirschbaum blüht. 





Der Apfelbaum auch. Frühling ist visuell betrachtet auf jeden Fall die schönste Jahreszeit.



Widmen möchte ich diesen Blogpost meinem (fast) fünfzehnjährigen Sohn, der da einige innere Kämpfe auszufechten hatte, um seiner Mutter den über alles geliebten Laptop wenigstens kurzzeitig zur Verfügung zu stellen. Natürlich ist mir bewusst, dass Jugendliche in dem Alter nicht komplett lebensfähig sind ohne das Teil. Ich fühle mit ihm!!!

Mittwoch, 2. April 2014

Me Made Mittwoch am 04.04.2014



Mich gibt es noch, tatsächlich.
Heute bin ich dann auch mal wieder beim MMM dabei und zwar mit einem neuen Frühlingskleid, schon ein paarmal probegetragen, weil es die derzeitigen Temperaturen zuließen.




Der Schnitt ist aus "Meine Nähmode 04/2012, das Titelmodell.
Genäht habe ich es aus einem relativ dünnen Jersey, der sich gerade noch gut verarbeiten ließ. Bleibt abzuwarten, wie sich der Stoff nach längerer Tragephase gibt. 
Allerdings glaube ich, oder viel mehr hoffe, dass es nach der Wäsche noch ein kleines bisschen einlaufen wird, denn es ist im Ganzen eine Idee zu groß geraten. In dieser Nähzeitschrift sind ja nicht immer alle Größen angegeben und obwohl ich mich an der kleinsten versucht habe, hat sich das Kleid wie erwartet, doch als ein wenig "reichlich" herausgestellt.




Heute morgen geht es so vor die Tür:







Viele andere Frühlingskleider und sonstige selbstgemachte Garderobe, gibt es wie immer mittwochs auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Mittwoch, 12. März 2014

Me Made Mittwoch am 12.03.2014

Guten Morgen an diesem schönen Mittwoch. Schon die letzten Tage durften wir eine kleine Kostprobe der wärmeren Jahreszeit genießen, was bei mir direkt den Wunsch ausgelöst hat, so schnell es geht, am besten sofort, mit der Frühlings- und Sommerkleidproduktion zu beginnen. 
Ein solches Kleid habe ich bereits vor ein paar Wochen genäht. Von dem schönen japanischen Stoff hatte ich nur 2 m und das in einer Breite von 1,10 m, was meine Möglichkeiten für ein Kleid enorm einschränkte. 
Ärmel sollten wenn möglich kurz bis gar nicht und der Rock dann wohl auch nur leicht ausgestellt und nicht weit schwingend sein.
Wie gut, dass es den Butterick 5951 gibt!

Gekleidet in diesem Outfit - zu dem Kleid trug ich meinen Mantel: Veste Pavot von Deer&Doe - ging es am Sonntag zu einem wunderbar gemütlichen Nähblogger-Stammtisch-Schwätzchen.









In weiser Voraussicht auf die warme Jahreszeit, habe ich dieses Kleid nicht gefüttert, sondern für den Kragen Belege gebastelt. Die schöne Baumwolle fühlt sich angenehm auf der Haut an und ich trage dann lieber ein Unterkeid oder Unterrock drunter.











Genäht habe ich Version A mit dem schmalen Rock, allerdings bin ich für komplett ärmellose Kleider nicht so zu haben, daher habe ich mir da ein paar kleine Ärmelchen (soviel Ärmel eben ging) gebastelt.




Ich bin wirklich sehr gespannt, ob es auf dem Me Made Mittwoch  Blog heute schon Frühlingsgarderobe bewundert werden kann. Melleni, die uns heute dort willkommen heißt, ist auf jedenfalls in frühlingshafter Stimmung.



Sonntag, 9. März 2014

Mein Februar


Nun ist auch schon der Februar Geschichte und wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich heute wie im Mai. Okay, das ist ein vorübergehendes Vergnügen, dieser sommerlich anmutende Frühlingstag, aber wollen wir mal nicht meckern. Es ist toll.

Mal überlegen, genäht habe ich im Februar ja nicht besonders viel. Einen Mantel natürlich, mit meinen ersten Paspelknopflöchern. Die sind total einfach, hätte ich das mal eher gewusst!
Dann war da noch eine weitere Butterick 5951 Version, die gibt es aber jetzt nicht jeden Monat, versprochen!
Eigentlich müsste ich nun mal weiter an meinem Stoffabbau arbeiten, doch da spricht mich gerade gar nichts besonders an, bzw. sehe ich keine spezielle Verbindung zwischen vorhandenen Stoffen und einem bestimmten Schnitt. Vielleicht sollte ich mal ein Inspirationsstoffkauf einbauen.





Ein bisschen Stoff habe ich allerdings auch gekauft, ganz im frühlingshaften schwarz, im Stoffladen der bei uns im Städtchen neu aufgemacht hat. Da habe ich mich gefreut, als ich den entdeckt habe, hat hier keiner so richtig verstanden meine Begeisterung. 




Dann habe ich nach wie vor in beinahe jeder freien Minute gelesen.
Ich schreibe das jetzt mal so extra auf, weil mich interessiert, wie viel ich im Jahr so eigentlich überhaupt so lese. Das Thema >Buch< und >Lesen< hat mich auch ansonsten sehr beschäftigt und mir einige interessante Leute näher gebracht ...




Unser Sommerurlaub wurde fix gemacht und die Freude ist groß, dass die ganze Familie mal wieder komplett eine längere Zeit miteinander verbringen kann.

Der März hat schon längst angefangen und da gab es heute einen sehr netten Nähblogger-Stammtisch.







Freitag, 7. März 2014

HerrMann im Frühling

Heute startet das geniale Frühlingsprojekt von Mo.ni.kate, der Frühlings HerrMann. Es soll Genähtes oder Gehandarbeitetes für den Mann gezeigt werden.

Im Optimalfall wahrscheinlich »am Mann«, aber das gestaltet sich zumindest bei uns des öfteren als sehr schwierig, daher gibt es den HerrMann heute ohne Mann, eigentlich auch ohne Herren, ähm ja!

Wie zuvor schon für den SohneMann, der eigentlich noch kein Mann ist, habe ich nun den Papa mit der »Zeeland Zipperjacke« von schnittreif benäht. Die Farben hat er sich ausgesucht.



Dieses Mal habe ich die Kapuze mit Kontraststoff gefüttert, das ist eigentlich nicht vorgesehen, doch bei dem ersten Modell hat mich gestört, dass man immer die Stoffinnenseite und die offenen Nähte sehen konnte. Hier gefällt mir das besser.








Noch mehr für den Mann gibt es hier zu sehen. Mal sehen, vielleicht wäre das Eine oder Andere dort auch noch was für uns.